Zum Nachdruck freigegebenes S-Anon-Material
Das S-Anon International Family Groups
World Service Office erteilt die Erlaubnis zur Veröffentlichung des folgenden
Materials auf Internetseiten von Gruppen oder Intergruppen. Veröffentlichungen
müssen folgende Quellenangabe enthalten: „Gedruckt
mit der Erlaubnis der S-Anon International Family Groups, Inc., Nashville, TN.
Übereinstimmung mit den S-Anon International Family Groups, Inc. Copyrights und
Trademarks ist erforderlich.”
Was ist S-Anon?
Die
S-Anon-Familiengruppen sind eine Gemeinschaft von Verwandten und Freunden von
sexuell abhängigen Menschen, die ihre Erfahrung, Kraft und Hoffnung teilen, um
ihre gemeinsamen Probleme zu lösen. Unser Genesungsprogramm ist von den Anonymen
Alkoholikern übernommen und basiert auf den Zwölf Schritten und Zwölf
Traditionen. Es gibt keine Mitgliedsbeiträge oder Gebühren für eine
Mitgliedschaft bei S-Anon, wir finanzieren uns selbst durch unsere eigenen
Spenden.
S-Anon ist nicht verbunden mit irgendeiner Sekte, Konfession, politischen
Partei, Organisation oder Institution. S-Anon beteiligt sich nicht an
Auseinandersetzungen, noch nehmen wir für oder gegen eine Sache Stellung. Unser
Hauptanliegen ist es, von den Auswirkungen der Sexsucht einer anderen Person auf
uns zu genesen und den Familien und Freunden von Sexaholikern zu helfen. Wir tun
dies, indem wir die Zwölf Schritte von S-Anon in unserem Leben anwenden und
Familien von Sexaholikern willkommen heißen und sie trösten.
Die
S-Anon-Checkliste
|
1. |
Haben Sie sich durch das
sexuelle Verhalten einer anderen Person oft verletzt oder beschämt gefühlt
oder war es Ihnen peinlich? |
|
2. |
Haben Sie Angst davor,
den Sexsüchtigen aufzuregen, weil Sie befürchten, er oder sie würde Sie
verlassen? |
|
3. |
Haben Sie sich manchmal
dabei ertappt, dass Sie nach Anhaltspunkten für das sexuelle Verhalten einer
anderen Person suchten? |
|
4. |
Haben Sie jemals über
die sexuellen Probleme einer anderen Person fantasiert, waren Sie davon
besessen oder haben Sie sich darüber Sorgen gemacht? |
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5. |
Haben Sie anderen
gegenüber Drohungen ausgesprochen oder sich selbst Versprechen gegeben
(„Wenn das wieder passiert, werde ich gehen“), die Sie nicht wahrgemacht
haben? |
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6. |
Haben Sie jemals
versucht, die sexuellen Gedanken oder das sexuelle Verhalten einer anderen
Person zu kontrollieren, indem Sie beispielsweise Pornographie wegwarfen,
sich anzüglich kleideten, oder sich auf Sexualität mit dieser Person
einließen um sie davon abzuhalten, mit jemand anderem eine sexuelle
Beziehung einzugehen? |
|
7. |
Hat die emotionale
Verwicklung mit einer anderen Person oder deren sexuellem Verhalten jemals
Ihre Beziehung zu Ihren Kindern, Ihren Kollegen, Freunden oder
Familienmitgliedern beeinträchtigt? |
|
8. |
Haben Sie oft wegen des
sexuellen Verhaltens einer anderen Person andere angelogen oder vor sich
selbst Entschuldigungen gefunden? |
|
9. |
Hatten Sie finanzielle
Probleme wegen des sexuellen Verhaltens einer anderen Person? |
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10. |
Haben Sie sich an
sexuellem Verhalten beteiligt, das Ihnen unangenehm war oder Sie beschämt
hat oder das sie in körperliche Gefahr brachte, weil Sie fürchteten, dass
der Sexsüchtige Sie sonst verlassen würde? |
|
11. |
Haben Sie sich jemals
verwirrt gefühlt und unfähig, die Wahrheit von der Unwahrheit zu trennen,
wenn Sie mit dem Sexsüchtigen redeten? |
|
12. |
Haben Sie je an
Selbstmord gedacht oder einen Selbstmordversuch unternommen wegen des
sexuellen Verhaltens einer anderen Person? |
|
13. |
Haben Sie oft Sex
benutzt um den Frieden in der Familie zu erhalten oder Probleme wieder in
Ordnung zu bringen? |
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14. |
Spielt Sex, zum Beispiel
daran zu denken, es zu tun, darüber zu reden, sich darüber Sorgen zu machen,
eine alles verzehrende Rolle in Ihrer Partnerschaft? |
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15. |
Haben Sie sich jemals
emotional verlassen gefühlt wegen der Art und Weise, wie Ihr Partner mit
Pornographie oder Selbstbefriedigung umgeht? |
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16. |
Haben Sie jemals
jemandem wegen seines sexuellen Verhaltens aus dem Gefängnis geholfen oder
aus anderen Schwierigkeiten mit dem Gesetz, oder befürchtet, dass etwas in
dieser Art geschehen könnte? |
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17. |
Haben Sie oft gedacht,
dass das Verhalten des Sexsüchtigen durch andere Personen verursacht wurde,
beispielsweise durch Freunde oder Sexpartner? Durch die Gesellschaft im
allgemeinen? Durch die Arbeit, Religion oder Ursprungsfamilie des
Sexsüchtigen? |
|
18. |
Hatten Sie jemals den
Verdacht, dass jemand in unangemessener Weise an einem ihrer Kinder sexuell
interessiert war? |
|
19. |
Fühlen Sie sich alleine
mit Ihrem Problem? |
Die S-Ateen-Checkliste
|
1. |
Hast du dich
durch das sexuelle Verhalten eines Familienmitglieds oder eines
Freundes oft verletzt oder beschämt gefühlt oder war es dir
peinlich? |
|
2. |
Hast du Angst,
den Sexaholiker aufzuregen, aus Angst vor seiner oder ihrer
Reaktion? |
|
3. |
Zögerst du,
deinen Eltern oder anderen Erwachsenen von deinen Problemen zu
erzählen, weil du spürst, dass sie ihre eigenen Probleme haben, mit
denen sie fertig werden müssen? |
|
4. |
Hast du dich
manchmal dabei ertappt, dass du nach Anhaltspunkten für das sexuelle
Verhalten eines Verwandten oder Freundes suchst? |
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5. |
Hat dich ein
Familienmitglied jemals gebeten, den Sexsüchtigen auszuspionieren
oder zu erzählen, was du über das Verhalten des Sexsüchtigen weißt? |
|
6. |
Hast du dich für
das sexuelle Verhalten eines Elternteils, Familienmitglieds oder
Freundes verantwortlich gefühlt? |
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7. |
Hat ein
Elternteil oder Familienmitglied mit dir über Dinge gesprochen, die
nur unter Erwachsenen besprochen werden sollten, und mit denen du
dich unbehaglich gefühlt hast? |
|
8. |
Hast du wegen
des sexuellen Verhaltens einer anderen Person andere angelogen oder
vor dir selbst Entschuldigungen gefunden? |
|
9. |
Hast du dich
verwirrt gefühlt und unfähig, die Wahrheit von der Unwahrheit zu
trennen, wenn du mit dem Sexsüchtigen geredet hast? |
|
10. |
Hast du oder ein
anderes Familienmitglied wegen des sexuellen Verhaltens einer
anderen Person je an Selbstmord gedacht oder einen Selbstmordversuch
verübt? |
|
11. |
Wurdest du
sexuell missbraucht oder warst du dir darüber bewusst, dass andere
Familienmitglieder missbraucht wurden? |
|
12. |
Hast du Angst
davor, mit dem Sexsüchtigen allein zu sein? |
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13. |
War ein
Familienmitglied oder Freund wegen seines oder ihres sexuellen
Verhaltens im Gefängnis oder in anderen Schwierigkeiten mit dem
Gesetz, oder befürchtest du, das dies geschehen wird? |
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14. |
Hast du wegen
der Probleme zu Hause Schwierigkeiten, in der Schule oder mit
anderen Verpflichtungen auf dem Laufenden zu bleiben? |
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15. |
Hast du dich für
die Sicherheit und das Glück deiner Geschwister oder anderer
Familienmitglieder verantwortlich gefühlt? |
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16. |
Macht der
Sexsüchtige Bemerkungen oder zeigt, dass er oder sie sexuell an dir
oder irgendeinem deiner Freunde interessiert ist? |
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17. |
Hast du oft das
Gefühl, du hasst einen oder beide Elternteile? |
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18. |
Versteckst du
deine wahren Gefühle indem du vortäuschst, dass es dir nichts
ausmacht? |
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19. |
Fühlst du dich
zu beschämt, um um Hilfe zu bitten? |
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20. |
Fühlst du dich
alleine mit deinem Problem? |
. . .
Die vorigen Informationen dürfen in ihrer Gesamtheit ohne
Änderung nur für den Zweck, die S-Anon-Botschaft weiterzutragen,
wiedergegeben oder nachgedruckt werden. Nachdrucke müssen die folgende
Quellenangabe enthalten: ”Gedruckt mit der Erlaubnis der S-Anon
International Family Groups, Inc. Übereinstimmung mit S-Anons Copyrights
und Trademarks ist erforderlich.”
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